IFA 2019: WDR und Fraunhofer HHI testen VVC-Videokompression

WDR und das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut haben am 3. September 2019 gemeinsame Tests der Videokodierung mit VVC/H.266 angekündigt. Erste Laborergebnisse sollten auf der IFA 2019 in Berlin vom 6. bis 11. September am Gemeinschaftsstand der Deutschen TV-Plattform zu sehen sein.

VVC, ausgeschrieben Versatile Video Coding, war als Nachfolger von HEVC/H.265 vorgesehen. Nach Angaben von Fraunhofer sollte der kommende Standard die Datenrate gegenüber HEVC um bis zu 50 Prozent senken. Die Mitteilung nennt als Beispiel einen 90-minütigen UHD-Film mit rund 10 Gigabyte bei HEVC und etwa 5 Gigabyte bei VVC.

Laborprototypen vor der Standardisierung

Die Partner arbeiteten mit Prototypen, nicht mit allgemein verfügbaren Produkten. Fraunhofer erwartete die Veröffentlichung des Standards im Sommer 2020 und erste kommerzielle Produkte im Jahr 2021. Das waren damalige Planungen, keine bestätigten Marktstarts.

WDR verband die Kooperation mit besseren Bildern und geringeren Übertragungskosten, besonders bei begrenztem mobilem Datenvolumen.

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