ESBD: DOSB begrüßt neuen Ansprechpartner für den E-Sport

Der Deutsche Olympische Sportbund hat am 28. November 2017 die Gründung des eSport-Bunds Deutschland (ESBD) begrüßt. Michael Vesper, damals Vorstandsvorsitzender des DOSB, sah im neuen Verband einen Ansprechpartner für den weiteren Austausch.

Zuvor hatten die Deutsche Sportjugend und der Deutsche Fußballbund in Frankfurt ein Expertenforum veranstaltet. Dort war der neu gegründete ESBD vertreten. Wissenschaftler und Vertreter des organisierten Sports diskutierten über Sportvereine, Mediennutzung sowie gesundheitliche und wirtschaftliche Fragen.

Arbeitsgruppe geplant, Anerkennung nicht beschlossen

Vesper kündigte die Vorbereitung einer Arbeitsgruppe zu sportrelevanten Aspekten an. Die Mitteilung dokumentiert Gesprächsbereitschaft, keinen Beschluss zur Anerkennung des E-Sports als Sportart. Eine Aufnahme des ESBD in den DOSB wird darin ebenfalls nicht zugesagt.

Auch wirtschaftlich entstanden neue Strukturen: Activision Blizzard hatte im Juli erste Teamplätze der Overwatch League verkauft. Beim DOSB-Forum ging es dagegen um den Austausch mit Sportvereinen, nicht um das Geschäftsmodell einer einzelnen Liga.

Archivhinweis: Dieser Beitrag beschreibt die DOSB-Mitteilung vom November 2017. Das offizielle Foto zeigt die Expertenrunde in Frankfurt, nicht die Gründungsversammlung des ESBD.

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