Phil Spencer befürwortet fremde Spiele-Stores auf Xbox-Konsolen. Im GDC-Interview mit Polygon vom 26. März 2024 beantwortete der Microsoft-Gaming-Chef die Frage nach Angeboten wie Epic Games Store und itch.io mit Ja. Einen Einführungsplan oder Termin nannte er nicht.
Spencer verwies auf die freie Store-Wahl unter Windows und hielt diese Möglichkeit auch auf Konsolen für wertvoll. Jez Corden griff die Store-Aussagen auf X auf. Sein Post ist keine zusätzliche Microsoft-Ankündigung.
Das Subventionsmodell gerät unter Druck
Als Gründe nannte Spencer langsamere Kostensenkungen bei Konsolenkomponenten und einen stagnierenden Markt. Subventionierte Hardware über spätere Spielekäufe zu refinanzieren, werde dadurch schwieriger. Geschlossene Systeme könnten zudem Hürden für Spieler und Entwickler schaffen. Wie externe Shops technisch oder vertraglich eingebunden würden, blieb offen.
Zuvor hatte Microsoft Portierungen von Pentiment, Hi-Fi Rush, Grounded und Sea of Thieves angekündigt. Diese bestätigten Veröffentlichungen auf PlayStation beziehungsweise Switch sind eine andere Entscheidung als die von Spencer befürwortete Öffnung der Xbox für fremde Händler.

