Visual Studio 2017: Microsoft plant häufigere Updates und Preview-Builds

Microsoft hat für Visual Studio 2017 häufigere Updates und einen separaten Preview-Kanal angekündigt. Nach dem Start der Entwicklungsumgebung am 7. März 2017 sollten neue Funktionen und Korrekturen nicht mehr nur in großen, weit auseinanderliegenden Paketen erscheinen.

Die stabile Ausgabe und die Vorschau sollten dabei getrennt behandelt werden. Nutzer der Preview konnten neue Funktionen einige Wochen vor der regulären Version testen. Für technische Teams bedeutete das eine klarere Trennung zwischen einem früheren Teststand und der stabileren Entwicklungsumgebung für Build-, Test- und Debugging-Aufgaben.

Version 15.1 bringt neue UWP-Werkzeuge

Die erste größere Aktualisierung folgte am 5. April 2017 mit Version 15.1. Die offiziellen Release Notes führen außerdem Version 15.1.1 vom 10. April und Version 15.1.2 vom 17. April auf. Damit lagen mehrere Wartungsstände innerhalb weniger Wochen vor.

Visual Studio 2017 Version 15.1 ergänzte den Windows-10-Creators-Update-SDK für UWP-Projekte. Microsoft nannte außerdem PackageReference für UWP, einen aktualisierten .NET-Native-Compiler, Verbesserungen für XAML-Steuerelemente und eine eigenständige Installation von Team Explorer. Die Microsoft-Mitteilung zur Aktualisierung beschreibt zusätzlich Verbesserungen bei Leistung und Installation.

Preview-Kanal für frühere Tests

Die Preview blieb neben der stabilen Installation verfügbar und sollte neue Werkzeuge früher zugänglich machen. Das ergänzte die frühere Meldung zum Start von Visual Studio 2017, die den modularen Installer, kürzere Startzeiten und die Entwicklungswerkzeuge des ursprünglichen Releases behandelt.

Für Spieleentwickler und andere technische Teams war die Update-Strategie vor allem bei der Planung der Werkzeugkette relevant. Neue Compiler-, SDK- und Debugging-Funktionen konnten zunächst in der Preview geprüft werden, während stabile Projekte auf einer festgelegten Version blieben. Einen speziellen Xbox-Release kündigte Microsoft in diesem Zusammenhang nicht an.

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