3DMark erhält Stresstests für anhaltende Grafiklast

Futuremark hat am 13. Juni 2016 vier Stresstests für 3DMark veröffentlicht. Sie basieren auf Sky Diver, Fire Strike, Fire Strike Extreme und Fire Strike Ultra. Anders als ein einzelner Benchmarklauf wiederholen sie die Grafikszenen ohne Ladepausen, um das System länger zu belasten.

20 Schleifen in Advanced, bis zu 5.000 in Professional

Die Advanced Edition führt 20 Schleifen aus, was laut Hersteller ungefähr zehn Minuten dauert. In der Professional Edition sind zwei bis 5.000 Wiederholungen einstellbar. Die Release Notes zu Version 2.0.2530 bestätigen, dass Basic Edition und Steam-Demo die neuen Stresstests nicht enthalten. Das Update erneuert außerdem SystemInfo auf Version 4.46 und korrigiert ein Installationsproblem mit Test-DLCs.

97 Prozent Bildratenstabilität als Bestehensgrenze

Für ein bestandenes Ergebnis müssen alle Schleifen abgeschlossen werden und mindestens 97 Prozent Frame Rate Stability erreicht sein. Futuremark zeigt als Beispiel einen Rechner, dessen Bildrate bei steigender GPU-Temperatur absinkt. Der Test kann damit Hinweise auf Kühlungs- oder Stabilitätsprobleme liefern, ist aber keine Garantie für fehlerfreien Betrieb in jeder Anwendung.

Der 3DMark API Overhead Test untersucht dagegen die Verarbeitung von Grafikaufrufen unter verschiedenen Schnittstellen. Die neuen Dauertests ergänzen diese Messungen um das Verhalten unter längerer Last, etwa nach einem Grafikkartenwechsel oder einer Übertaktung.

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