Das Yarn-Team hat am 7. September 2017 Yarn 1.0 mit Workspaces und automatischer Lockfile-Konfliktlösung vorgestellt. Der JavaScript-Paketmanager bündelt Abhängigkeiten mehrerer Teilprojekte in einem gemeinsamen Installationslauf.
Workspaces verwenden eine zentrale yarn.lock im Wurzelverzeichnis. Lokale Pakete, die voneinander abhängen, werden durch symbolische Links verbunden. Die Release Notes zu Version 1.0.0 nennen Workspaces als nun standardmäßig aktivierte Funktion. Das Release wurde auf GitHub bereits am 5. September veröffentlicht.
Lockfile-Konflikte und Änderungen an Befehlen
Bei einem Merge-Konflikt kann yarn install die Lockfile automatisch zusammenführen. Gelingt das, wird die bereinigte Datei gespeichert. In der Versionsverwaltung muss der Konflikt anschließend noch als gelöst markiert werden. Eine erfolgreiche Auflösung jedes Konflikts wird nicht zugesichert.
Über das Feld resolutions lassen sich Versionen indirekter Abhängigkeiten vorgeben. Die Änderungsliste enthält auch inkompatible Befehlsänderungen: yarn clean heißt nun yarn autoclean, ls und rm werden durch list und remove ersetzt.
Die Paketverwaltung ersetzt keine Prüfung der Laufzeitkompatibilität. So hatte Node.js 7 einen erneuten Build nativer Add-ons verlangt. Ein festgeschriebener Abhängigkeitsstand allein garantiert keinen funktionierenden Build unter einer anderen Laufzeit.
Archivhinweis: Beschrieben ist Yarn 1.0 aus September 2017, nicht der aktuelle Funktionsstand des Projekts.

