Mit dem Verkaufsstart am 10. November 2020 begann für Microsoft die neunte Konsolengeneration. Der Hersteller brachte an diesem Tag die Xbox Series X und die Xbox Series S in den Handel, zunächst in 40 Märkten weltweit. Weitere Regionen sollten folgen. Die Series X gilt als das leistungsstärkste Gerät des Unternehmens, die Series S ist die kleinere und günstigere Variante. Beim Preis lagen die Empfehlungen bei 499 US-Dollar für die Series X und 299 US-Dollar für die Series S.
Smart Delivery und Quick Resume als Plattformfunktionen
Zwei Systemfunktionen rückte Microsoft zum Start besonders nach vorne. Smart Delivery sorgt dafür, dass beim Kauf eines Titels automatisch die passende Version für die jeweilige Konsole bereitsteht, ohne dass der Inhalt ein zweites Mal bezahlt werden muss. Das funktioniert auch generationsübergreifend zwischen Xbox One und Xbox Series X|S. Quick Resume hält mehrere Titel parallel im Hintergrund an und setzt sie genau an der vorher verlassenen Stelle wieder fort. Beide Funktionen laufen auf der Series X ebenso wie auf der Series S. Dazu kommen die verkürzten Ladezeiten, die Microsoft als zentrales Merkmal der neuen Hardware nennt.
Tausende ältere Titel laufen weiter, dazu ein neues Finanzierungsmodell
Microsoft bewarb die beiden Geräte als die einzigen abwärtskompatiblen Next-Gen-Konsolen, auf denen Tausende Titel aus vier Konsolengenerationen laufen. Bestehende Spiele starten nativ, mit verbesserter Texturfilterung und schnelleren Ladezeiten. Mehr als 40 optimierte Titel waren zum Start dabei, unter anderem Assassin’s Creed Valhalla, Watch Dogs: Legion, Yakuza: Like a Dragon, Gears Tactics und Tetris Effect: Connected. Wer nicht alles auf einmal zahlen wollte, konnte das Finanzierungsmodell Xbox All Access nutzen. Es begann bei 24,99 US-Dollar pro Monat für die Series S und bei 34,99 US-Dollar pro Monat für die Series X, jeweils über eine Laufzeit von 24 Monaten. Mitglieder von Xbox Game Pass Ultimate bekamen zum Start zusätzlich eine EA-Play-Mitgliedschaft ohne Aufpreis.