Xbox Series X: Analyse zur generationenübergreifenden Plattform

Rob Fahey bewertet in einer am 17. Januar 2020 veröffentlichten Analyse für GamesIndustry.biz Microsofts Ansatz einer fortlaufend erneuerten Xbox-Plattform. Sein Ausgangspunkt ist die geplante Unterstützung älterer Geräte beim Start der Xbox Series X.

Matt Booty, damals Leiter der Xbox Game Studios, hatte im MCV-Interview vom 10. Januar generationenübergreifende Eigenproduktionen für die nächsten ein bis zwei Jahre beschrieben. Vorhandene Xbox-Käufer sollten weiter Inhalte erhalten. Die Aussage betrifft Microsofts eigene Studios, nicht eine verbindliche Vorgabe für sämtliche Drittanbieter.

Neue Hardware ohne sofortigen Bibliothekswechsel

Fahey sieht darin einen Vorteil für Besitzer älterer Konsolen: Ein Hardwarewechsel wäre nicht sofort nötig, um weitere Spiele zu nutzen. Gleichzeitig entfalle ein Teil des Kaufanreizes, den ausschließlich auf neuer Hardware verfügbare Titel bieten. Das ist die Abwägung des Autors, keine gemessene Kaufentscheidung.

Für die Entwicklung stellt Fahey die Frage, wie lange eine wachsende Gerätefamilie unterstützt werden kann. Werden ältere Modelle später ausgeschlossen, braucht es verständliche Angaben zur Kompatibilität. Eine unbegrenzte Unterstützung aller Konsolen lässt sich aus Bootys zeitlich begrenzter Aussage nicht ableiten.

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