Microsoft stellte die Xbox One X auf der E3 2017 als leistungsstärkstes Mitglied der Xbox-One-Familie vor. Die Konsole sollte ab dem 7. November 2017 für 499 US-Dollar erhältlich sein. Aus den technischen Daten und der offiziellen Produktankündigung ergeben sich fünf konkrete Gründe, die das Modell von der bisherigen Xbox One abheben.
1. Mehr Rechenleistung für 4K-Spiele
Die Xbox One X erreicht sechs Teraflops Grafikleistung und stellt damit deutlich mehr Reserven für höhere Auflösungen und stabilere Bildraten bereit. Microsoft nennt native 4K-Ausgabe für optimierte Spiele als Ziel. Der offizielle Xbox-Wire-Bericht zur E3 listet die technischen Eckdaten und die ersten Xbox-One-X-Enhanced-Titel.
2. Verbesserungen für bestehende Spiele
Die Konsole bleibt mit der Xbox-One-Bibliothek kompatibel. Optimierte Spiele können höhere Texturauflösungen, stabilere Bildraten und kürzere Ladezeiten nutzen. Auch ältere Titel profitieren von der zusätzlichen Hardware, ohne dass eine neue Version gekauft werden muss.
3. 4K-Unterhaltung und HDR
Neben Spielen unterstützt die Xbox One X 4K-Ultra-HD-Blu-rays und Streaming in 4K. HDR10 erweitert den Kontrastumfang kompatibler Spiele und Videos. Für die sichtbaren Vorteile sind ein passendes Display und entsprechend produziertes Material erforderlich.
4. Kompakteres Gehäuse mit integriertem Netzteil
Trotz der höheren Leistung fällt das Gehäuse kleiner aus als bei der ursprünglichen Xbox One. Das Netzteil sitzt wie bei der Xbox One S im Inneren. Microsoft positionierte die Konsole dadurch als leistungsstarkes Modell, das sich in bestehende Wohnzimmer- und Schreibtisch-Setups einfügt.
5. Unterstützung durch Entwickler
Zum Start kündigte Microsoft eine wachsende Liste von Xbox-One-X-Enhanced-Spielen an. Dazu gehörten unter anderem Forza Motorsport 7, Gears of War 4, Minecraft, Resident Evil 7 und Final Fantasy XV. Die Kennzeichnung machte sichtbar, welche Titel die zusätzliche Hardware gezielt nutzen.
Die Xbox One X war damit kein Generationswechsel, sondern eine leistungsstärkere Variante innerhalb der Xbox-One-Familie. Spiele und Zubehör blieben kompatibel, während Entwickler ihre Projekte für höhere Auflösungen und detailliertere Grafiken anpassen konnten.
