Xbox Mobile Store: Microsoft nennt Apples Regeln als Grund für Verzögerung

Microsoft macht Apples App-Store-Regeln für Verzögerungen bei seinem geplanten mobilen Xbox-Webshop verantwortlich. Das berichtet Tom Warren am 21. Mai 2025 in seiner Auswertung eines neuen Microsoft-Schriftsatzes bei The Verge. Der Konzern unterstützt damit Epic Games im Berufungsverfahren gegen Apple.

Laut dem Bericht wollte Microsoft Käufe von Spielinhalten über einen externen Webshop ermöglichen, der aus Apps verlinkt wird. Apples Vorgaben hätten die Kommunikation solcher Kaufwege beschränkt und zusätzliche wirtschaftliche Belastungen geschaffen. Microsoft wendet sich deshalb gegen eine vorläufige Aussetzung der gerichtlichen Vorgaben zu externen Kaufverweisen.

Apple hatte am 5. Mai Berufung gegen den Beschluss vom 30. April eingelegt. Der Streit betrifft die Bedingungen für externe Zahlungsmöglichkeiten in iOS-Apps. Ein eigener Xbox-Webshop war ursprünglich für Juli 2024 angekündigt worden; einen neuen Starttermin nennt der Bericht nicht.

Der Schriftsatz behandelt auch die Xbox-App auf iOS. Microsoft möchte Spielkäufe und Streaming in einer App verbinden. Zum Stand des Berichts ließen sich Spiele bereits in der mobilen App kaufen, für Cloud-Streaming war jedoch der Browser nötig. Die Aussagen betreffen Apples Vorgaben; die Verzögerungen auf Android behandelt der Bericht als getrennten Vorgang.

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