Microsoft kündigte im September 2019 ein Pilotprojekt für 825.000 klimaneutrale Xbox-Konsolen an. Das Vorhaben bezog sich auf die indirekten Emissionen aus Herstellung, Lieferkette und Nutzung der Geräte.
Der Konzern erklärte, seine eigenen Geschäftstätigkeiten bereits seit 2012 klimaneutral zu betreiben. Mit dem Konsolenprojekt sollte geprüft werden, wie sich diese Bilanzierung auch auf Produkte ausweiten lässt. Microsoft bezeichnete die Xbox-Konsolen als ersten Gaming-Hardware-Pilot in diesem Bereich.
Pilotprojekt entlang der Lieferkette
Bei der Berechnung standen nicht nur die Energieverbräuche in Microsofts eigenen Gebäuden im Mittelpunkt. Auch die Herstellung durch Zulieferer und weitere indirekte Emissionen sollten erfasst und durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen werden. Das Projekt war zunächst auf 825.000 Geräte begrenzt und als Grundlage für weitere Produkte gedacht.
Das Thema betrifft damit nicht nur die Hardwareentwicklung, sondern auch die Beschaffung und die Logistik rund um Konsolen. Konkrete technische Änderungen an der Xbox One wurden in der Ankündigung nicht genannt.
