Microsoft hat am 25. Juni 2026 höhere Preise für die Xbox-Konsolen angekündigt. Ab dem 1. August 2026 kosten die Modelle mit 512 GB Speicher 100 US-Dollar mehr, die 1-TB-Varianten steigen um 150 US-Dollar. Das 2-TB-Modell nimmt der Hersteller aus dem Programm.
Als Grund nennt Microsoft stark gestiegene Kosten für Speicher- und Arbeitsspeicher-Komponenten. Diese hätten sich um mehr als 250 Prozent verteuert, bis Herbst 2027 rechnet das Unternehmen mit einer weiteren Verdopplung. Konsolen würden anders als Telefone, Computer oder Lautsprecher in der Regel nicht mit Gewinn verkauft, sondern unter den Herstellungskosten, weshalb sie für solche Preisbewegungen besonders anfällig seien.
Finanzierung und Trade-In als Ausgleich
Begleitend kündigt Microsoft mehrere Kaufhilfen an, darunter Ratenzahlung, eine Null-Prozent-Finanzierung über bis zu zwölf Monate, die Inzahlungnahme gebrauchter Konsolen sowie zertifiziert generalüberholte Geräte mit bis zu 100 US-Dollar Rabatt auf den Listenpreis. Als günstigste Option positioniert das Unternehmen weiterhin die Xbox Series S. Die Anpassung folgt auf den jüngsten Preissprung beim Game Pass Ultimate und trifft den Hardwarebereich, der zuletzt deutlich rückläufige Umsätze meldete.
