Start Inside Xbox Xbox Live Vision Camera: Microsoft startet Kamera mit Video-Chat und Bild-Funktionen für Xbox 360

Xbox Live Vision Camera: Microsoft startet Kamera mit Video-Chat und Bild-Funktionen für Xbox 360

0
Xbox Live Vision Camera: Microsoft startet Kamera mit Video-Chat und Bild-Funktionen für Xbox 360
Xbox Live Vision Camera: Microsoft startet Kamera mit Video-Chat und Bild-Funktionen für Xbox 360 - Bild: GameSpot

Microsoft hat die Xbox Live Vision Camera in Nordamerika am 19. September 2006 in den Handel gebracht und brachte damit die erste optische Erweiterung an die Xbox 360. Vorgestellt wurde das USB-Gerät auf der E3 2006. In einem kompakten Gehäuse steckten Video-Chat über Xbox Live, personalisierte Gamer-Bilder und Standfotos. Europa und Asien zogen am 2. Oktober 2006 nach, Japan am 2. November 2006. Entwickelt und gefertigt wurde die Kamera bei Microsoft, der Anschluss lief über USB 2.0.

Beim Video schaffte die Kamera 640 mal 480 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde, alternativ 320 mal 240 Pixel bei 60 Bildern pro Sekunde. Standbilder kamen mit 1,3 Megapixeln, das Sichtfeld lag bei 45 mal 34 Grad. Drei Überlagerungseffekte mit den Namen watery, edgy und dotty standen für die Bildausgabe bereit, einzelne Titel boten zusätzlich einen digitalen Zoom. Wer Video-Chat und Bildnachrichten nutzen wollte, brauchte eine Xbox Live Gold Mitgliedschaft.

Preisgestaltung und Bundle-Inhalte

Zum Start gab es zwei Pakete. Das Bundle für 39,99 US-Dollar enthielt die Kamera, ein Headset, einen Monat Xbox Live Gold sowie die beiden Vision-tauglichen Xbox-Live-Arcade-Titel Uno und TotemBall. Das größere Paket für 79,99 US-Dollar packte zwölf Monate Gold-Mitgliedschaft, 200 Microsoft Points und drei Arcade-Spiele dazu, neben Uno und TotemBall auch Robotron: 2084. Hardware, Abodienst und Download-Spiele liefen so im selben Karton zusammen und machten die Kamera zum Einstieg in die damals neuen Kommunikations- und Arcade-Angebote der Plattform.

Mehr als nur Konsolenzubehoer

Dank USB 2.0 blieb die Vision Camera nicht auf die Xbox 360 beschränkt. Sie arbeitete unter Windows XP mit Service Pack 2, Windows Vista und Windows 7, dazu unter Mac OS X 10.4.9 und neuer. Später kamen Einsaetze unter Linux und an der PlayStation 3 ab Firmware 1.54 hinzu. Auf der Konsole selbst nutzten über 40 Titel die Kamera unterschiedlich stark, mal als eingeblendetes Video, mal für Steuerungsfunktionen, mal für Gesichtsabbildungen auf Spielfiguren. 2010 trat dann die Kinect mit Bewegungserfassung und Spracherkennung an ihre Stelle und verfolgte einen voellig anderen technischen Ansatz. Wer sich näher mit der Hardware-Historie der Plattform befasst, findet weitere Hintergründe bei XboxDev.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein