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Xbox Live Marketplace startet mit Microsoft Points als digitaler Vertriebskanal

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Xbox Live Marketplace startet mit Microsoft Points als digitaler Vertriebskanal
Xbox Live Marketplace startet mit Microsoft Points als digitaler Vertriebskanal - Bild: Xbox Wire

Microsoft hat am 15. November 2005 die Inhalte des Xbox Live Marketplace angekündigt. Der Dienst geht parallel zum Verkaufsstart der Xbox 360 am 22. November 2005 an den Start und läuft als digitaler Vertriebskanal für herunterladbare Inhalte, erreichbar direkt über das Dashboard der Konsole. Zum Start liegen nach Unternehmensangaben mehr als 400 Downloads bereit. Dazu zählen kostenlose Spiele-Demos zu Titeln wie FIFA Soccer 06, Kameo: Elements of Power, Peter Jackson’s King Kong, NBA LIVE 06 und Need for Speed Most Wanted, außerdem Trailer, Musikvideos, Gamer-Bilder und Themes für die Xbox 360.

Im Kern steht eine eigene Bezahlwährung. Mit den Microsoft Points führt der Konzern ein Guthabensystem ein: Nutzer kaufen Punktekarten im Einzelhandel oder direkt über das Dashboard und lösen sie danach gegen digitale Inhalte ein. In Nordamerika kostet eine Karte über 1.600 Points laut Hersteller 19,99 US-Dollar zur unverbindlichen Preisempfehlung, im Dashboard geht es bei 500 Points los. Weil reale Währung und konsoleneigene Recheneinheit getrennt sind, kann Microsoft die Preise über verschiedene Märkte hinweg einheitlich halten und bindet das Guthaben zugleich an die Plattform.

Premiumangebot rund um Xbox Live Arcade

Den kostenpflichtigen Teil bilden zum Start 15 Spiele für Xbox Live Arcade. Die Preise sind in drei Stufen gegliedert und liegen bei 400, 800 oder 1.200 Points. Die Mehrzahl der Titel kostet laut Microsoft 800 Points oder weniger. Offen steht der Marketplace zahlenden Gold-Mitgliedern wie auch Nutzern der kostenlosen Silver-Stufe, Voraussetzung sind eine Breitbandverbindung und eine Xbox-Live-Mitgliedschaft. Peter Moore, Corporate Vice President of Worldwide Marketing, kommentierte den Dienst so: „Xbox Live Marketplace puts the buying power directly into the consumer’s hands, allowing each person to choose digital content they want, when they want it.“

Vom Datenträger zum direkten Download

Mit dem Marketplace verlagert Microsoft den Vertrieb von Zusatzinhalten weg vom physischen Datenträger und hin zum direkten digitalen Download. Entwickler und Publisher bekommen damit einen Kanal, über den sie Demos, Zusatzinhalte und kleinere Arcade-Titel ohne Handelsstufe an die installierte Basis ausspielen können. Die Points-Währung liefert dafür die wirtschaftliche Grundlage und schafft die Voraussetzung für ein dauerhaftes Geschäft mit digitalen Gütern auf der neuen Konsolengeneration.

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