Microsoft schreibt nach eigener Aussage keine Mindestbestellmenge für physische Xbox-Spiele vor. Das Unternehmen hat dies gegenüber Gamer Social Club erklärt. Händler, Studios und Partner träfen ihre Entscheidungen nach geschäftlichen Erwägungen und den Interessen ihrer Spieler. Entwickler, die eine physische Fassung anbieten wollen, sollten sich an Xbox wenden.
Die am 6. Mai veröffentlichte Stellungnahme beantwortet die Frage nach einer Vorgabe des Plattformbetreibers. Sie garantiert weder kleine Auflagen bei jedem Fertigungspartner noch eine kostendeckende Produktion. Welche Mindestmengen einzelne Presswerke verlangen, belegt der Bericht nicht. Entsprechende Erklärungsansätze des Autors sind Vermutungen.
2023 startete ein Pilotprogramm für kleine Auflagen
Zum zehnjährigen Bestehen von ID@Xbox hatte Microsoft im März 2023 ein Pilotprogramm für physische Veröffentlichungen mit niedrigen Mindestbestellmengen beschrieben. Die damalige Mitteilung von Chris Charla nannte einen begrenzten Partnerkreis. Die neue Auskunft präzisiert Microsofts Position im Mai 2025; ein konkreter garantierter Stückpreis oder eine allgemeine Zusage für jede Handelsfassung folgt daraus nicht.

