Die jüngsten Preisanpassungen beim Xbox Game Pass haben zu einem Schlagabtausch geführt, bei dem sich Microsoft gegen Vorwürfe der US-Behörden zur Wehr setzt. Die US-Handelsaufsicht FTC hatte öffentlich erklärt, dass die Preiserhöhungen und das Einstellen der klassischen Konsolen-Stufe den Verbrauchern schadeten und eine Abwertung des Services darstellten.
Microsoft weist Vorwürfe als unbegründet zurück
In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnet Microsoft den Brief der FTC als irreführend. Die Behörde ignoriere, dass der alte Konsolen-Tarif keinen Online-Multiplayer enthielt, der separat hinzugebucht werden musste. Der neue Standard-Tarif biete daher ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem steige der Wert des Ultimate-Abos durch hochkarätige Day-One-Releases wie Call of Duty: Black Ops 6 massiv an.
Bezug zum Übernahmeverfahren
Microsoft wirft der FTC vor, die Argumente im Nachgang des Übernahmeverfahrens von Activision Blizzard willkürlich zu verschieben. Im eigentlichen Verfahren sei es primär um die Exklusivität von Call of Duty gegangen, was mit den aktuellen Abo-Modifikationen nichts zu tun habe. Call of Duty bleibt für alle Spieler und Plattformen frei zugänglich.

