Microsoft soll neue Vereinbarungen mit externen Studios für den Xbox Game Pass vorerst zurückgestellt haben. Die Aussage stammt von Fernando Rizo, Partner bei Kaboodle Games und ehemaliger Vertriebschef von Raw Fury, aus der 59. Folge des Podcasts The Business of Video Games.
Rizo berichtet von Gesprächen mit Entwicklern auf der Fachmesse First Playable in Florenz. Mehrere Studios hätten sich bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen befunden und anschließend keine Bestätigung oder eine Absage erhalten. Der Podcast beschreibt die Entwicklung als vorläufige Pause, nicht als Ende des Drittanbieter-Modells.
Podcast nennt laufende Prüfung der Deals
Die Episode vom 26. Juni 2026 nennt eine neue Bewertung der Ausgaben für Drittanbieter-Inhalte als möglichen Grund. Eine offizielle Bestätigung von Microsoft lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht vor. Damit bleibt offen, wie viele Verhandlungen tatsächlich betroffen sind und wann Gespräche wieder aufgenommen werden.
Für unabhängige Studios sind solche Vereinbarungen häufig Teil der Finanzierungsplanung. Ein Game-Pass-Deal kann Entwicklungskosten absichern, verändert aber auch die Vermarktung und die erwarteten Verkäufe außerhalb des Abos. Zur wirtschaftlichen Debatte über den Dienst siehe den früheren Beitrag zu Game Pass und Studiofinanzierung.
Die Meldung ist als unbestätigte Brancheninformation einzuordnen. Sie beschreibt Aussagen aus einem Fachpodcast und keine veröffentlichte Entscheidung der Xbox-Sparte.
