Xbox Cloud Gaming: 45 Prozent mehr Streaming-Stunden, Start in Indien und auf neuen TVs

Microsoft hat am 26. November 2025 eine Reihe von Wachstums- und Expansionszahlen zu Xbox Cloud Gaming veröffentlicht. Laut Ashley McKissick, CVP Xbox Experiences and Platforms Engineering, sind die Cloud-Gaming-Stunden von Game-Pass-Abonnenten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45 Prozent gestiegen. Mit dem Start in Indien ist der Dienst jetzt in 29 Ländern verfügbar.

Die 45 Prozent beziehen sich auf die gesamte gestreamte Spielzeit der Game-Pass-Nutzer. Microsoft schlüsselt den Zuwachs nach Gerätetyp auf. Auf der Konsole stieg die Streaming-Zeit um 45 Prozent, auf anderen Endgeräten um 24 Prozent. Cloud Gaming dient damit nicht mehr nur als Zugang für Geräte ohne Spielleistung. Auch Konsolenbesitzer greifen darauf zurück, etwa um Titel ohne vorherige Installation zu starten.

Indien als Wachstumsmarkt, 29 Länder insgesamt

Mit dem Marktstart in Indien zählt Xbox Cloud Gaming nun 29 Länder. Microsoft bezeichnet Indien als am schnellsten wachsenden Spielemarkt der Welt mit über 500 Millionen Spielern. Auch in Argentinien und Brasilien meldet das Unternehmen ein zweistelliges Wachstum bei Spielzeit und aktiven Nutzern. Der Dienst streamt hunderte Titel über den Game Pass. Hinzu kommen über 1.000 weitere Spiele über die Funktion „Stream your own game catalog“, mit der Nutzer bereits gekaufte Titel streamen.

Xbox-App jetzt auf LG-Fernsehern und Fire TV

Parallel weitet Microsoft die unterstützten Geräte aus. In Argentinien und Brasilien ist die Xbox-App jetzt auf LG-Fernsehern und Amazon Fire TV verfügbar. Die Geräteliste ist damit bereits breit. Sie umfasst Konsolen, PCs, Handhelds, Smartphones, Tablets, Smart-TVs, Fire TV und Meta-Quest-VR-Headsets. Eine Unterstützung im Auto kündigte Microsoft als nächsten Schritt an. So soll der Game Pass über die klassische Konsolenbasis hinaus auf Hardware kommen, die in vielen Haushalten ohnehin vorhanden ist. Wie der Dienst künftig finanziert wird, deuten Hinweise auf einen werbefinanzierten Zugang ab 2026 an.

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