Microsoft hat Visual Studio Code 1.11 als März-Version veröffentlicht. Die offiziellen Release Notes führen eine öffentliche Source Control API als zentrale Neuerung auf. Erweiterungen können damit eigene Versionsverwaltungssysteme in die Oberfläche des Editors integrieren.
Die Git-Unterstützung wird in dieser Version über dieselben Erweiterungspunkte eingebunden wie Anbieter von Drittanbietern. Dadurch erhalten unterschiedliche SCM-Systeme eine gemeinsame Oberfläche für Änderungen, Verzeichnisse und Versionsstände. Für Teams, die Quelltext, Werkzeuge oder Spielprojekte bearbeiten, reduziert das den Wechsel zwischen Editor und separaten Versionsverwaltungsprogrammen.
Neue API für SCM-Anbieter
Die API stellt Erweiterungen ein Modell für Source-Control-Anbieter und Ressourcenstatus bereit. Ergänzend aktiviert Visual Studio Code einen neuen Git-Anbieter standardmäßig, verbessert die Suche und erweitert die Debugging-Anzeige um asynchrone Aufrufstapel. Eine technische Beschreibung der Schnittstelle ist in der Dokumentation zur Source Control API verfügbar.
Werkzeug für technische Teams
Neben der Versionsverwaltung enthält die Ausgabe einen Editor für Tastenkürzel, ein maximierbares Panel sowie Verbesserungen bei Terminal, TypeScript und Erweiterungen. Die Neuerungen betreffen damit nicht nur die Bedienung, sondern auch die Integration zusätzlicher Entwicklungs- und Build-Werkzeuge in einen gemeinsamen Arbeitsablauf.

