Microsoft hat am 9. Mai 2016 Visual Studio Code 1.1 veröffentlicht. Die offizielle Release-Seite von Visual Studio Code führt die erste monatliche Aktualisierung nach Version 1.0 auf. Im Mittelpunkt stehen Verbesserungen für Node.js, ECMAScript 2016 und die Entwicklung von Erweiterungen.
Smart Code Stepping für Node.js
Die Debugging-Ansicht kann in Node.js-Code nun mit Smart Code Stepping arbeiten. Bei der Fehlersuche überspringt der Editor dabei eher uninteressante Passagen und führt schneller zu den Stellen, an denen sich der Programmablauf tatsächlich ändert. Dazu kommen Korrekturen bei der Darstellung von Objekteigenschaften mit Gettern.
Visual Studio Code 1.1 verarbeitet außerdem Sets, Maps und Generatoren aus dem damaligen ECMAScript-2016-Entwurf. Das erweitert die Analyse und Fehlersuche in JavaScript-Projekten, ohne dass Entwickler dafür eine separate Entwicklungsumgebung benötigen.
Mehr Funktionen für Erweiterungen
Für Erweiterungen kommen neue Befehle und Einstellmöglichkeiten hinzu. Ordner lassen sich aus dem Editor heraus im selben oder in einem neuen Fenster öffnen. JSON-Dateien werden besser unterstützt, und Entwickler können das Verhalten beim Schließen von Meldungen festlegen. Auch das Language Server Protocol und die Electron Shell wurden in der neuen Fassung aktualisiert.
Microsoft positioniert Visual Studio Code als plattformübergreifenden Editor für Windows, macOS und Linux. Die Version 1.1 baut auf der stabilen Version 1.0 vom April auf und richtet sich damit auch an technische Teams, die ihre Werkzeuge über mehrere Betriebssysteme hinweg einsetzen.
