ASUS bringt RTX Spark in ProArt-Laptops und einen Mini-PC

ASUS bringt Nvidias RTX-Spark-Plattform in zwei ProArt-Notebooks und einen kompakten Desktop. Die neuen Modelle P14, P16 und GR1X sollen große KI-Modelle lokal ausführen, richten sich aber ebenso an Kreative und Spieler. Preise und konkrete Verkaufstermine fehlen noch.

Der Hersteller zeigt die Geräte während der IFA in einem eigenen Media Showroom in Berlin. Im Mittelpunkt steht die Kombination aus gemeinsamem Speicher, Blackwell-GPU und einer für KI-Aufgaben ausgelegten Grace-CPU.

Bis zu 128 GB gemeinsamer Speicher

RTX Spark kombiniert eine Blackwell-GPU mit bis zu 6.144 CUDA-Kernen, eine Grace-CPU mit bis zu 20 Kernen und maximal 128 GB gemeinsamen Speicher. ASUS nennt bis zu ein Petaflop KI-Leistung. Diese Zahl bezieht sich auf niedrigpräzise Rechenformate für KI und lässt sich nicht direkt mit klassischer GPU-Leistung in Spielen vergleichen.

Nach Angaben des Herstellers sollen sich Modelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern, komplexe 3D-Szenen und KI-Videogenerierung in 4K lokal bearbeiten lassen. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt dabei vom Modell, der verwendeten Software und der gewählten Genauigkeit ab.

ProArt P16 und P14 setzen auf OLED

Das ProArt P16 misst 12,9 Millimeter und wiegt 1,77 Kilogramm. ASUS kombiniert es mit einem 99-Wh-Akku und optional einem 4K-OLED mit 120 Hz, variabler Bildrate und G-SYNC. Das kleinere P14 kommt auf 13,9 Millimeter, 1,48 Kilogramm und einen 90-Wh-Akku; sein OLED erreicht je nach Konfiguration bis zu 3K.

Beide Geräte sollen in Nano Black und Neo White erscheinen. Für lokale Kreativarbeit installiert ASUS unter anderem MuseTree und StoryCube vor. MuseTree bindet lokale Bild- und Videomodelle ein, während StoryCube Medien anhand ihrer Inhalte sortieren soll.

Der ProArt GR1X packt dieselbe Plattform in ein 150 mal 150 mal 51 Millimeter großes Gehäuse. Ein Kühlsystem mit zwei Lüftern ist laut ASUS für den Dauerbetrieb ausgelegt. Zur Ausstattung gehören 10-Gigabit-Ethernet, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 und Anschlüsse für bis zu vier 4K-Displays. ASUS bezeichnet den GR1X als Rechner für persönliche KI-Agenten. Welche Modelle und Programme abseits vorbereiteter Demos zuverlässig laufen, wird sich erst mit Serienhardware beurteilen lassen.

Weitere technische Daten und alle offiziellen Produktbilder stehen in der ASUS-Pressemitteilung zur IFA 2026.

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