Valve hat am 6. März 2019 entschieden, das Spiel Rape Day nicht über Steam zu vertreiben. In der offiziellen Mitteilung verweist das Unternehmen auf unbekannte Kosten und Risiken für Valve, Entwicklerpartner und Kunden.
Valve beschreibt die Prüfung von Inhalten als reaktiven Prozess. Das Unternehmen wartet demnach auf Einreichungen über Steam Direct und bewertet anschließend, welche Risiken ein Angebot für die Beteiligten erzeugt. Bei Rape Day fiel die Entscheidung nach einer internen Prüfung und Diskussion gegen eine Veröffentlichung aus.
Steam zieht Grenze bei extremem Inhalt
Die Mitteilung betont zugleich, dass Entwickler grundsätzlich ein Publikum für ihre Arbeiten finden sollen. Im konkreten Fall sah Valve die Darstellung und das Thema des Spiels jedoch als nicht vertretbar für die eigene Vertriebsplattform an. Eine zusätzliche Stellungnahme des Entwicklers war für die Entscheidung nicht erforderlich.
Die Episode steht neben früheren Änderungen an den Plattformregeln. Ein älterer Beitrag zu Steams Community-Funktionen zeigt, wie Valve Zugänge und Nutzung bereits vor dem Fall über konkrete Bedingungen steuerte.

