HashiCorp hat am 7. September 2017 Vagrant 2.0 veröffentlicht. Die offizielle Mitteilung beschreibt Vagrant als Werkzeug zum Erstellen und Verteilen reproduzierbarer Entwicklungsumgebungen.
Die neue Hauptversion unterstützte Provisionierung über VirtualBox, VMware, Hyper-V, Docker, AWS und Google Cloud Platform. Als Gastsysteme nannte HashiCorp unter anderem Windows, macOS und zahlreiche Linux-Varianten. Vagrant Cloud diente als Plattform zum Finden und Verwenden von Box-Images.
Ein Vagrantfile für wiederholbare Setups
Vagrant beschreibt eine Entwicklungsumgebung in einem Vagrantfile. Das Team kann darin Provider, Gastbetriebssystem, Netzwerk, Speicher und Provisionierung festlegen. Neue Arbeitsplätze lassen sich dadurch aus derselben Konfiguration aufbauen, ohne jeden Rechner vollständig per Hand einzurichten.
Die offiziellen Release Notes führen für Vagrant 2.0 unter anderem die Unterstützung von Zwei-Faktor-Anmeldung und Verbesserungen für Windows-, Linux- und Provider-Workflows auf. HashiCorp verwies zum Start außerdem auf mehr als 750 Mitwirkende am Projekt.
Für Spieleentwickler kann Vagrant eine gemeinsame Umgebung für Werkzeuge, Build-Skripte und automatisierte Tests bereitstellen, wenn die verwendeten Abhängigkeiten in einer Box reproduzierbar beschrieben sind. Das ergänzt Versionsverwaltung und Review-Prozesse. Der ältere Bericht zu GitHub CODEOWNERS zeigt den passenden organisatorischen Teil solcher Teamabläufe.

