Unity hat am 10. Mai 2018 das 3D Game Kit vorgestellt. Das kostenlose Beispielprojekt für Unity 2018.1 verbindet eine fertige 3D-Spielwelt mit grundlegenden Gameplay-Systemen und richtet sich an Entwickler, die eigene Szenen aufbauen und dabei die Arbeitsweise der Engine kennenlernen möchten.
Das Projekt enthält laut der offiziellen Unity-Lernanleitung unter anderem Umgebungen, Figuren, Animationen, Partikeleffekte, Audio und fertige Prefabs. Bewegliche Plattformen, zerstörbare Kisten, Schalter und Türen lassen sich in einer Szene kombinieren, ohne jedes Verhalten zunächst selbst programmieren zu müssen.
Ellen als Ausgangspunkt für eigene Szenen
Im Mittelpunkt steht die Figur Ellen, deren abgestürztes Raumschiff als Ausgangspunkt für eine Erkundung durch eine fremde Landschaft dient. Die Beispielwelt enthält Gegner, Nahkampfelemente, Kontrollpunkte und interaktive Objekte. Einzelne Bestandteile können in neue Szenen übernommen und anschließend mit eigenen Levelaufbauten erweitert werden.
Für die ersten Schritte stellt Unity einen Quick Start und weitere Dokumentation bereit. Das 3D Game Kit war zum Start über den Asset Store und innerhalb des Unity Editors verfügbar. Ein ähnliches Lernkonzept hatte Unity zuvor mit dem 2D Game Kit für zweidimensionale Szenen verfolgt.
Lernprojekt mit fertigen Gameplay-Bausteinen
Der Nutzen des Kits liegt in der Verbindung aus Beispielprojekt und bearbeitbaren Bausteinen. Entwickler können eine Szene zunächst mit vorhandenen Prefabs aufbauen und anschließend untersuchen, wie Animationen, Trigger, Gegnerverhalten und Interaktionen miteinander verbunden sind. Damit dient das Paket sowohl als Einstieg in Unity als auch als Referenz für eigene Prototypen und 3D-Level.

