Unity 2018.3: Terrain-System erhält GPU-Werkzeuge und Render-Pipeline-Support

Unity hat am 10. Oktober 2018 ein Update für das Terrain-System in Unity 2018.3 vorgestellt. Die Beta bringt überarbeitete Werkzeuge und soll die Verarbeitung großer Landschaften stärker auf die GPU verlagern.

Die Ankündigung richtet sich an Teams, die Landschaften direkt im Editor erstellen und bearbeiten. Neben der höheren Leistung nennt Unity Unterstützung für die High Definition Render Pipeline und die Lightweight Render Pipeline. Die bestehende Terrain-Funktion der integrierten Render-Pipeline bleibt kompatibel.

GPU-gestützte Terrain-Werkzeuge

Unity stellte die vorhandenen Terrain-Werkzeuge auf GPU-Operationen um. Dadurch sollen größere Pinselvorschauen und das Malen über die Grenzen benachbarter Terrain-Kacheln möglich werden. Für eigene Werkzeuge stellt die Engine zusätzlich eine Skript-API und Hilfsfunktionen bereit.

Die Funktion für mehrere Terrain-Kacheln verwaltet Nachbarschaften automatisch. Ein neues Terrain-Objekt kann dadurch an eine freie Kante angelegt werden, ohne die Verbindung der angrenzenden Kacheln vollständig per Skript einrichten zu müssen. Die Arbeit ergänzt die bei CRYENGINE 5.5 beschriebenen Engine-Werkzeuge um einen anderen Schwerpunkt bei der Weltgestaltung.

Kompatibilität mit mehreren Render-Pipelines

Für die HDRP und die LWRP führte Unity einen Terrain-Lit-Shader ein. Er verbindet das Terrain-System mit dem jeweiligen Beleuchtungsmodell, während Projekte mit der integrierten Render-Pipeline ihre bisherigen Terrain-Daten weiterverwenden können. Die vollständigen Änderungen und behobenen Fehler führt Unity in den offiziellen Release Notes auf.

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