Ubisoft hat am 21. Februar 2022 die Ausweitung seines Forschungsprogramms La Forge auf vier weitere Studios angekündigt. Neben dem ursprünglichen Team in Montreal arbeiten nun auch Teams in Toronto, Chengdu, Shanghai und Bordeaux an Forschungsprojekten.
La Forge verbindet akademische Forschung mit der Produktion von Videospielen. Die Teams untersuchen unter anderem künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Verfahren für Animationen und Navigation. Ubisoft will die Ergebnisse in die Entwicklung künftiger Spiele und Werkzeuge einfließen lassen.
Forschung in mehreren Studios
Mit der Erweiterung verteilt Ubisoft das Programm über drei Länder. Die zusätzlichen Standorte sollen eigene Schwerpunkte entwickeln und zugleich mit Universitäten und dem ursprünglichen Team in Montreal zusammenarbeiten. Ubisoft beschreibt La Forge als langfristige Forschungs- und Entwicklungsstruktur.
Zu den öffentlich genannten Projekten gehören Verfahren für natürlichere Charakterbewegungen, realistischere Gesichter und eine effizientere Navigation von Nichtspielerfiguren. Die Forschung wird über wissenschaftliche Veröffentlichungen und Prototypen dokumentiert.
