Twitch Pulse: Social-Feed ergänzt Livestreams um Beiträge

Twitch hat am 6. März 2017 die schrittweise Freischaltung von Pulse angekündigt. Der Feed sollte Beiträge auch außerhalb laufender Streams auf der Startseite bündeln. Zum Start galt die Freischaltung für eingeloggte Nutzer und sollte mehrere Wochen dauern.

Nicht nur Streamer konnten Beiträge veröffentlichen. Jeder eingeloggte Nutzer durfte Texte, Links, Videos und Bilder teilen; angezeigt wurden sie Freunden und Followern. Beiträge aus dem Channel Feed eines Streamers erschienen ebenfalls auf der Startseite. Zunächst war die Reihenfolge chronologisch.

Kommentierrechte und Moderation bei Twitch Pulse

Streamer konnten Kommentare auf Freunde und Abonnenten beschränken. Kanalredakteure und Moderatoren durften Beiträge und Kommentare in den ihnen zugeordneten Kanälen löschen. Reaktionen über Emotes waren für alle Nutzer vorgesehen.

Für Gaming- und Entwicklerkanäle trennt ein solches Format zwei Aufgaben: den laufenden Stream und die Kommunikation zwischen Sendungen. Ein Sendeplan benötigt keine Liveübertragung. Zusätzliche Kommentarflächen können allerdings auch zusätzliche Moderationsarbeit bedeuten. Das ist eine redaktionelle Folgerung, keine von Twitch gemessene Veränderung des Arbeitsaufwands.

Twitch hatte 2016 bereits einen Programmierkanal mit Vorträgen, Hackathons und Game-Dev-Bezug gestartet. Pulse betraf dagegen die Kommunikation zwischen Kontakten und Kanal-Communitys, nicht ein zusätzliches redaktionelles Programm.

Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert die Ankündigung vom März 2017, keine heutige Bedienungsanleitung. Der damalige Rollout ist kein Nachweis für die aktuelle Verfügbarkeit des Dienstes.

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