Transhumanismus in Games: Deus Ex, Mass Effect und BioShock als Zukunftsbilder

Der Transhumanismus beschäftigt sich mit der technischen Erweiterung des Menschen. Ein Beitrag der Digitalen Spielwiese vom 26. September 2014 zeigt, wie Games diese Ideen über Implantate, künstliche Intelligenz und Genmanipulation verarbeiten.

Für Spieleentwickler bieten solche Szenarien einen Stoff, der technische Systeme und ihre Folgen mit spielbaren Entscheidungen verbindet. Die Darstellung bleibt dabei nicht auf eine einzelne Reihe beschränkt.

Implantate, Genmanipulation und künstliche Intelligenz

In der Deus Ex-Reihe stehen künstliche Implantate und ihre Wirkung auf den menschlichen Geist im Mittelpunkt. Mass Effect greift Genmanipulation und Implantologie im Rahmen einer Science-Fiction-Rollenspielwelt auf. In Syndicate lassen sich Prothesen für Agenten erwerben, wodurch die Figuren schrittweise zu Cyborgs werden.

BioShock als dystopisches Gegenbild

BioShock erzählt mit der Unterwasserstadt Rapture von einer Gesellschaft, deren Bewohner ihre Gene manipulieren, um Körperfunktionen zu erweitern. Die daraus entstehenden unkontrollierten Entwicklungen führen im Spiel zum Zusammenbruch des Gesellschaftsmodells. Der Beitrag verbindet diese Beispiele mit der breiteren Debatte über technische Eingriffe in die menschliche Biologie, ohne daraus eine eindeutige technische oder gesellschaftliche Position abzuleiten.

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