Thrustmaster hat den eSwap X2 Pro Controller offiziell vorgestellt und die Vorbestellungen am 22. Dezember 2023 eröffnet. Der modulare Premium-Controller für Xbox Series X|S, Xbox One und PC soll laut Hersteller ab dem 24. Januar 2024 in den Handel kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 169,99 US-Dollar beziehungsweise 179,99 Euro, in Großbritannien bei 149,99 Pfund. Rund drei Jahre nach dem eSwap X Pro positioniert Thrustmaster damit eine überarbeitete Generation seines kabelgebundenen Wettbewerbs-Gamepads.
Hot-Swap-Technik und Hardware-Änderungen
Zentrales Merkmal des eSwap X2 Pro bleibt die Hot-Swap-Technik, über die sich die S5-NXG-Mini-Sticks ohne Werkzeug austauschen lassen. Thrustmaster bewirbt die Module als auf den e-Sport ausgelegt und nennt eine im Vergleich zur Vorgängergeneration erhöhte Lebensdauer der Sticks. Neben den Stick-Modulen lassen sich Griffe, Trigger und das Steuerkreuz tauschen. Letzteres wurde nach Herstellerangaben gemeinsam mit Profis aus dem Bereich der Fighting Games neu gestaltet.
Auf der Tastenseite verbaut Thrustmaster mechanische Buttons mit einer Auslöseweg-Angabe von 0,3 Millimetern, die laut Datenblatt 64 Prozent schneller auslösen als membranbasierte Varianten. Hinzu kommen vier frei belegbare Rücktasten. Die Konfiguration von Empfindlichkeit und Tastenbelegung erfolgt über die hauseigene Software ThrustmapperX. Der Lieferumfang umfasst neben dem Gamepad mehrere Wechselmodule, ein Kabel, einen Schraubendreher und eine Aufbewahrungstasche. Die Verbindung erfolgt kabelgebunden, der Controller trägt die offizielle Xbox-Lizenz von Microsoft. Ähnliche Lizenzpolitik kennt man bereits von anderem Thrustmaster-Zubehör wie dem T.Flight Hotas 5.
Preis und Modul-Tauschprinzip im Vergleich zu fest verbauten Premium-Controllern
Mit dem Preispunkt von 179,99 Euro siedelt Thrustmaster den eSwap X2 Pro im oberen Segment der Drittanbieter-Gamepads an. Dort konkurrieren auch Geräte wie der Xbox Elite Wireless Controller Series 2 oder modulare Modelle anderer Hersteller. Das Tausch-Prinzip der einzelnen Module zielt auf Anwender, die einzelne Komponenten bei Verschleiß ersetzen oder die Haptik anpassen wollen, ohne den gesamten Controller neu zu erwerben. Die Fortführung des Modul-Ökosystems aus der ersten eSwap-Generation bleibt dabei das wesentliche Unterscheidungskriterium gegenüber fest verbauten Premium-Controllern.
