The Beast Inside: Eigene Fotos liefern 3D-Objekte für die Demo

Illusion Ray hat am 22. Februar 2018 eine Demo zu The Beast Inside vorgestellt und den Einsatz eigener Photogrammetrie-Objekte beschrieben. Viele Gegenstände im Haus entstehen laut dem Entwickler aus selbst aufgenommenen Fotos. Die Demo verbindet diese Innenräume mit einem auf physischen Interaktionen beruhenden Spielsystem.

80 bis 100 Fotos pro Objekt im frühen Entwicklungsbericht

In einem Entwicklungsbericht vom November 2016 nannte das Studio durchschnittlich 80 bis 100 Aufnahmen pro Objekt. Als Beispiele führte es Möbel, Haushaltsgegenstände und Porzellan an. Die Zahl beschreibt diesen frühen Produktionsstand, nicht eine neue Messung der Demo von 2018.

Der Entwickler erläuterte damals auch bewegliche Türen und Schubladen. Liegen schwere Gegenstände in einer Schublade, soll sie sich schwerer öffnen lassen. Weitere Beispiele waren das Verschieben und Werfen von Objekten sowie das Blockieren von Zugängen. Die Raumgestaltung betrifft damit nicht nur die sichtbaren Oberflächen, sondern auch die Interaktion.

Eine Photogrammetrie-Pipeline mit RealityCapture und Unity zeigte NVIDIA bereits bei der GDC 2017. Dort folgte auf die Rekonstruktion die Aufbereitung von Geometrie und Texturen für Echtzeit-Anwendungen. Illusion Ray nennt in den hier verwendeten Beiträgen keine entsprechende Werkzeugkette; daraus lässt sich kein Einsatz von RealityCapture ableiten.

Die Demo begleitet eine Kickstarter-Kampagne mit einem Finanzierungsziel von 60.000 kanadischen Dollar. Sie lief vom 20. Februar bis zum 1. April 2018 und ist inzwischen beendet. Der Beitrag dokumentiert den damals beschriebenen Entwicklungsstand, nicht die technischen Eigenschaften einer späteren Verkaufsversion.

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