Start Finanzen Take-Two Q3 FY2024: Net Bookings sinken auf 1,34 Milliarden US-Dollar, GTA-Dauerläufer stützen das Quartal

Take-Two Q3 FY2024: Net Bookings sinken auf 1,34 Milliarden US-Dollar, GTA-Dauerläufer stützen das Quartal

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Take-Two Q3 FY2024: Net Bookings sinken auf 1,34 Milliarden US-Dollar, GTA-Dauerläufer stützen das Quartal
Take-Two Q3 FY2024: Net Bookings sinken auf 1,34 Milliarden US-Dollar, GTA-Dauerläufer stützen das Quartal - offizielles Motiv - Bild: offizielle Quelle

Take-Two Interactive hat am 8. Februar 2024 die Ergebnisse für das dritte Fiskalquartal 2024 vorgelegt, das zum 31. Dezember 2023 endete. Die Net Bookings, die zentrale operative Kennzahl des Konzerns, sanken um 3 Prozent auf 1,34 Milliarden US-Dollar nach 1,38 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der GAAP-Nettoumsatz gab im gleichen Umfang um 3 Prozent auf 1,37 Milliarden US-Dollar nach. Unter dem Strich verbuchte Take-Two einen GAAP-Nettoverlust von 91,6 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,54 US-Dollar je Aktie, gegenüber einem Verlust von 153,4 Millionen US-Dollar im Vorjahr. In den Zahlen enthalten ist eine Wertminderung von 53,4 Millionen US-Dollar auf immaterielle Vermögenswerte.

Recurrent Consumer Spending trägt drei Viertel der Net Bookings

Der Anteil des wiederkehrenden Konsumentenumsatzes, von Take-Two als Recurrent Consumer Spending ausgewiesen, lag bei 75 Prozent der gesamten Net Bookings. Diese Erlösart umfasst virtuelle Währungen, Zusatzinhalte, In-Game-Käufe und In-Game-Werbung und sank im Quartal um 7 Prozent. Gemessen am GAAP-Nettoumsatz betrug der Anteil 76 Prozent. Die strukturelle Abhängigkeit von laufenden Live-Service-Erlösen bleibt damit ausgeprägt. Als größte Beitragszahler zu den Net Bookings nennt das Unternehmen NBA 2K24, Grand Theft Auto Online und Grand Theft Auto V, Toon Blast, Empires & Puzzles, das Hyper-Casual-Mobilportfolio, Red Dead Redemption 2 und Red Dead Online, Words With Friends, Grand Theft Auto: The Trilogy, The Definitive Edition sowie Merge Dragons.

In den Management-Kommentaren führt Chairman und CEO Strauss Zelnick die Quartalsentwicklung auf eine Mischung aus Über- und Untererfüllung zurück. Grand Theft Auto V und Grand Theft Auto Online, die Red-Dead-Redemption-Reihe sowie die In-App-Käufe von Zynga, angeführt von Toon Blast, hätten die Erwartungen übertroffen. Dem standen laut Zelnick eine Schwäche bei der mobilen Werbung sowie bei den Verkäufen von NBA 2K24 gegenüber. Auffällig bleibt, dass die als Outperformer hervorgehobenen GTA-Titel auf einem rund elf Jahre alten Basisspiel aufsetzen und nach wie vor zu den größten Umsatzträgern des Konzerns zählen.

Jahresausblick gesenkt, Sparprogramm vor dem GTA-VI-Zyklus

Take-Two reduzierte den Net-Bookings-Ausblick für das Gesamtjahr Fiskal 2024 auf eine Spanne von 5,25 bis 5,3 Milliarden US-Dollar. Als Gründe führt Zelnick neben der mobilen Werbeschwäche und den NBA-2K24-Verkäufen die Verschiebung einer geplanten Veröffentlichung aus dem vierten Quartal sowie erhöhte Marketingausgaben für Zyngas neuen Mobiltitel Match Factory an, der so meaningful skaliert werden soll. Parallel kündigte das Unternehmen ein konzernweites Kostensenkungsprogramm an, das über die bisherigen Maßnahmen hinausgehe und die Margen verbessern solle.

Damit zeigt sich die Konstellation, in der sich Take-Two vor dem angekündigten Erscheinen von Grand Theft Auto VI befindet. Ein erheblicher Teil der laufenden Erlöse stammt weiterhin aus dem GTA-Ökosystem und der Red-Dead-Reihe, deren Basisspiele bereits Jahre auf dem Markt sind. Zelnick verwies auf die nach eigenen Angaben einzigartige Pipeline für Fiskal 2025 und darüber hinaus sowie auf das Ziel, die Net Bookings zu steigern und die Profitabilität zu erhöhen. Welche Rolle dem nächsten großen Veröffentlichungszyklus dabei zukommt, hatte das Management bereits zuvor mit Blick auf erhofften Wachstumsschub und Spielraum für Übernahmen umrissen. Bis dieser Zyklus greift, bleibt das Geschäft auf die Dauerläufer angewiesen.

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