Summer Game Fest 2025: Dying Light setzt wieder auf Survival-Horror

Techland richtet Dying Light: The Beast wieder stärker auf die Survival-Horror-Elemente des ersten Serienteils aus. Franchise Director Tymon Smektała erklärte PC Gamer beim Summer Game Fest 2025, wie Rückmeldungen zu Dying Light 2 die Entwicklung beeinflusst haben. Das am 9. Juni veröffentlichte Interview beschreibt einen Kurswechsel bei der Gestaltung des Projekts.

Smektała bezeichnete den Vorgänger als kommerziell erfolgreich, räumte aber ein, dass sich ein Teil der Kernzielgruppe weniger Bedrohung, Horror und Spannung geboten sah. Das ursprüngliche Dying Light dient dem Team deshalb wieder als Vergleichsmaßstab für Spielgefühl und Balance. Die Aussage benennt eine kreative Konsequenz aus dem Feedback; konkrete Verkaufszahlen nennt der Entwickler an dieser Stelle nicht.

Umfang wuchs über den ursprünglichen Plan hinaus

Auch der Umfang änderte sich während der Arbeit. Smektała führte das auf die Rückkehr von Kyle Crane, die Möglichkeiten einer neuen Engine-Iteration und das gewachsene Vertrauen in die Spielmechaniken zurück. Für das Team habe The Beast den Stellenwert eines dritten Hauptteils. Eine entsprechende Umbenennung sei dennoch ausgeblieben, weil das Spiel keine einzelne große neue Funktion biete, wie sie bei einer nummerierten Fortsetzung erwartet werden könnte.

Bereits bei der Ankündigung von Dying Light: The Beast im August 2024 beschrieb Techland den Weg vom geplanten DLC zum eigenständigen Spiel. Das neue Interview ergänzt diese Projektgeschichte um die veränderten Entwicklungsziele nach Dying Light 2. Der ebenfalls veröffentlichte offizielle Gameplay-Trailer vom Summer Game Fest präsentiert das Spiel, ist aber kein eigener Beleg für die im Interview beschriebenen internen Entscheidungen.

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