Take-Two-Chef Strauss Zelnick erklärte am 11. Januar 2022, warum die andere Unternehmenskultur von Zynga aus seiner Sicht ein Vorteil für den Konzern sein kann. GamesIndustry.biz fasste das Gespräch mit Zelnick zusammen, das kurz nach der angekündigten Übernahme geführt wurde.
Zynga soll eigenständig arbeiten
Take-Two wollte die unterschiedlichen Arbeitsweisen über sein Label-Modell verbinden. Zynga sollte innerhalb des Konzerns eigenständig bleiben und weiterhin von Frank Gibeau sowie Bernard Kim geführt werden. Zelnick verwies dabei auf die bisherige Arbeitsteilung mit Rockstar Games und 2K.
Zynga brachte Erfahrung mit Mobile Games, Free-to-Play und schnell veränderlichen Geschäftsmodellen ein. Take-Two verfügte vor allem über große Konsolen- und PC-Marken. Die geplante Verbindung der beiden Bereiche war bereits im Bericht zur Übernahme von Zynga beschrieben worden.
Neue Märkte und zusätzliche Erlöse
Take-Two erwartete aus der gemeinsamen Nutzung von Kundendaten jährlich mehr als 500 Millionen US-Dollar zusätzliche Net Bookings. Durch den Wegfall doppelter Strukturen sollten zudem mindestens 100 Millionen US-Dollar pro Jahr eingespart werden. Nach Zelnicks Angaben erzielten beide Unternehmen damals rund 80 Prozent ihres Umsatzes in den USA und Westeuropa. Zyngas Präsenz in anderen Regionen sollte die gemeinsame Reichweite vergrößern.
