Stop Killing Games gründet NGOs in der EU und den USA

Die Initiative Stop Killing Games hat zwei offizielle Nichtregierungsorganisationen ins Leben gerufen, eine in der Europäischen Union und eine in den USA. Initiator Ross Scott machte den Schritt am 19. Februar 2026 Video zur Gründung der NGOs„>öffentlich.

https://www.youtube.com/watch?v=CNVKqRDalLo

Die Bewegung richtet sich gegen die Praxis, gekaufte Spiele nach der Abschaltung der Server unspielbar zu machen. Zuvor hatte die zugehörige Petition mehr als 1,3 Millionen Unterschriften gesammelt, ein Erfolg, der bereits im Rahmen der EU-Bürgerinitiative für Aufmerksamkeit gesorgt hatte.

Die NGO auf EU-Seite wird von Moritz Katzner geleitet, einem deutschen Politikberater, der 2025 zur Bewegung stieß. Die Organisationen sollen langfristiges Gegenlobbying ermöglichen und Webseiten bereitstellen, über die Fälle abgeschalteter Spiele gemeldet werden können.

Inhaltlich zielt die Initiative darauf ab, die Bürgerinitiative durchzusetzen oder ihre Forderungen in den Digital Fairness Act aufnehmen zu lassen. Sollte das scheitern, bleibt laut den Beteiligten die Möglichkeit, die Punkte in die Überarbeitung der Digital Content Directive einzubringen.

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