Steam Direct: Valve legt 100 US-Dollar Gebühr je Spiel fest

Valve legte am 2. Juni 2017 die geplante Steam-Direct-Gebühr auf 100 US-Dollar je Spiel fest. Das Unternehmen bezeichnete sie als rückverdienbar. Der Beitrag zur Gebühr nannte noch keinen Starttermin; die Ablösung von Greenlight sollte eine folgende Mitteilung behandeln.

Valve hatte intern zunächst ungefähr 500 US-Dollar erwogen. Die Rückverdienungsbedingungen erläuterte dieser Blogbeitrag noch nicht.

Veröffentlichungsgebühr und Sichtbarkeit sind getrennte Fragen

Für Steam Curators kündigte Valve leichter eingebundene externe Inhalte, Spielelisten und einfacheren Zugang zu Vorabversionen an. Die Kuratoren sollten weiter nur die Empfehlungen jener Nutzer beeinflussen, die ihnen ausdrücklich folgten.

Die niedrige Gebühr ist damit kein Beleg für garantierte Reichweite. Ein Studio kann die Einstiegskosten kalkulieren, ohne daraus Verkäufe oder eine bestimmte Platzierung im Store abzuleiten. Das ist eine betriebswirtschaftliche Folgerung aus der Trennung von Veröffentlichung und Auffindbarkeit, keine Erfolgsprognose von Valve.

Bereits im Februar hatte Valve Steam Direct als geplanten Ersatz für Steam Greenlight vorgestellt. Der Juni-Beitrag präzisierte nun den Preis je Spiel. Die früher erwogene Bandbreite ist daher nicht mehr als offene Gebührenentscheidung darzustellen.

Archivhinweis: Dokumentiert ist der Stand vom Juni 2017. Das Titelbild zeigt Valves damalige Vorschau einer geplanten Kuratoren-Oberfläche.

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