Valve kündigte auf den Steam Dev Days 2016 die konfigurierbare PS4-Controller-Unterstützung an. Das Originaltranskript vom 12. Oktober dokumentiert den Vortrag von Jeff Bellinghausen und Lars Doucet.
Touchpad und Gyroskop sollten nutzbar werden. Ein konkreter Veröffentlichungstermin fehlte; weitere Controller waren geplant, aber noch nicht benannt.
Spielaktionen statt fest verdrahteter Tasten
Die Controller-API liefert Spielaktionen statt physischer Tasten. Action Sets bündeln Belegungen für unterschiedliche Spielzustände. Doucet erläutert außerdem passende Eingabesymbole und frei veränderbare Nutzerkonfigurationen.
Bellinghausen empfiehlt auch ohne API-Integration gleichzeitige Maus- und Gamepad-Eingaben. Kamerasteuerung per Maus sollte nicht blockiert werden; Eingabehinweise sollten nicht ständig zwischen Geräten wechseln.
Für die technische Prüfung eines solchen Aktionsmodells sind unterschiedliche Situationen relevant: ein Wechsel vom Spiel ins Menü, eine veränderte Tastenbelegung und das Abziehen eines Controllers. Ein sinnvoller Test prüft nicht nur, ob eine Aktion ausgelöst wird, sondern auch, ob die dazu angezeigte Bedienhilfe noch zur aktuellen Belegung passt. Diese Prüffälle sind eine redaktionelle Ableitung, keine von Valve veröffentlichte Testnorm.
Bereits im Juni hatte Valve mehr als eine halbe Million verkaufte Steam Controller gemeldet. Die Oktober-Ankündigung betrifft dagegen die Software-Unterstützung eines anderen Eingabegeräts.
Archivhinweis: Beschrieben ist der Ankündigungsstand vom Oktober 2016, nicht die heutige Steam-Input-Funktionsliste. Das Bild zeigt den Steam Controller der Generation von 2015, keinen PS4-Controller oder VR-Prototyp.

