Star Citizen: Star Marine erhält höhere Polygonzahl und neue Rendering-Technik

Cloud Imperium Games veröffentlichte am 9. Mai 2015 ein Entwicklungsupdate zu Star Marine. Für das geplante FPS-Modul von Star Citizen überarbeitete das Team die Charaktermodelle, erhöhte die Polygonzahl und passte die Rendering-Technik an.

Star Marine sollte als eigenständiger Baustein in Star Citizen und Squadron 42 die Bodenkämpfe ergänzen. Das Update beschreibt deshalb nicht nur sichtbare Änderungen an den Figuren, sondern auch Arbeiten an Engine, Streaming und Netzwerkdiensten.

Mehr Geometrie für Marines und Outlaws

Cloud Imperium Games überarbeitete die Modelle der Marines und Outlaws mit höherer Polygonzahl und physikalisch wirkenden Materialien. Metall, Carbon und Leder sollten klarer voneinander unterscheidbar sein. Zusätzlich passte das Team Rüstungen, Helminnenräume und die visuellen Standards der Figuren an.

Auf der technischen Seite nennt das Update unter anderem Charaktermodularität, mehrere Detailstufen, Multi-Layer-Blending und eine optimierte Darstellung. Die neuen Modelle dienten zugleich als Testfeld für die weitere Charakterpipeline des Studios.

Streaming und Rendering im FPS-Modul

Für kürzere Ladezeiten zerlegte das Team Geometrie- und Texturdaten in kleinere Dateien, die von niedrigen zu hohen Detailstufen gestreamt werden konnten. Das Update nennt außerdem eine überarbeitete CryEngine-Basis mit x64-Weltkoordinaten, Geometrie-Streaming, einer Game Object State Machine und voxelbasierten Physikgittern.

Star Marine sollte zusätzlich einen neuen Renderer mit einheitlicher Diffuse- und Specular-Beleuchtung sowie überarbeiteten Flächenlichtern erhalten. Das technische Entwicklungsupdate knüpfte damit an die früher beschriebenen Waffen- und Atemsysteme von Star Citizen an.

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