Square Enix meldet in seinen jüngsten Finanzzahlen Zuwächse in allen Sparten, besonders stark fiel das Wachstum im MMO-Bereich aus. Der Nettoumsatz für die neun Monate zum 31. Dezember 2021 lag bei 273,6 Milliarden Yen (2,4 Milliarden US-Dollar), ein Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Der operative Gewinn stieg um 22 Prozent auf 50,1 Milliarden Yen (436,7 Millionen US-Dollar), der ordentliche Gewinn um 41 Prozent auf 54,4 Milliarden Yen (474,2 Millionen US-Dollar). Der den Aktionären zurechenbare Gewinn mehr als verdoppelte sich mit einem Plus von 117 Prozent auf 39,8 Milliarden Yen (346,9 Millionen US-Dollar).
Digital-Entertainment-Sparte als Haupttreiber
Den größten Teil der Erlöse steuerte die Digital-Entertainment-Sparte bei, die das Videospielgeschäft umfasst. Der Umsatz stieg hier um 4 Prozent auf 211,7 Milliarden Yen (1,8 Milliarden US-Dollar), der operative Gewinn um 17 Prozent auf 49,4 Milliarden Yen (430,6 Millionen US-Dollar).
Die HD-Spielesparte, die klassische PC- und Konsolenspiele umfasst, verzeichnete dagegen ein Minus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund ist der schwierige Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum, in dem Final Fantasy 7 Remake und Marvel’s Avengers erschienen waren, während die aktuelle Phase auf Outriders, Nier Replicant und Marvel’s Guardians of the Galaxy setzte. Guardians of the Galaxy erhielt zwar gute Kritiken, blieb bei den Verkäufen zum Start aber hinter den Erwartungen zurück, wie Square Enix in einer Investorenrunde einräumte.
MMO-Sparte mit deutlichem Plus
Die Erlöse aus dem MMO-Teilsegment kletterten um 63 Prozent auf 48,2 Milliarden Yen (420,2 Millionen US-Dollar). Als Gründe nennt Square Enix den starken Anstieg zahlender Abonnenten von Final Fantasy 14 sowie die im Dezember veröffentlichte Erweiterung Endwalker.
Aufgrund der starken Neun-Monats-Bilanz hat Square Enix seine Jahresprognose angehoben. Beim Gesamtumsatz bleibt die Erwartung von 340 Milliarden Yen (3 Milliarden US-Dollar) bestehen, beim operativen und ordentlichen Gewinn rechnet der Publisher nun mit jeweils 50 Milliarden Yen (435,9 Millionen US-Dollar) statt zuvor prognostizierter 40 Milliarden Yen. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn wird nun auf 35 Milliarden Yen (305,1 Millionen US-Dollar) geschätzt, zuvor waren es 24 Milliarden Yen.
