Sony Q3 FY2024: PS5 erreicht mit 9,5 Millionen Einheiten ein Rekord-Weihnachtsquartal

Sony hat im am 13. Februar 2025 veröffentlichten Quartalsbericht (Form 6-K, SEC EDGAR) für das dritte Geschäftsquartal des Fiskaljahres 2024 die bislang stärksten Absatzzahlen seiner aktuellen Heimkonsole gemeldet. In den drei Monaten bis zum 31. Dezember 2024 gingen 9,5 Millionen PS5-Konsolen in den Handel, mehr als in jedem Quartal davor. Seit dem Marktstart summiert sich der Absatz der Plattform damit auf rund 75 Millionen Einheiten.

Das Weihnachtsquartal zählt im Konsolengeschäft seit jeher zum wichtigsten Abschnitt des Jahres. Die 9,5 Millionen Einheiten liegen rund 1,3 Millionen über dem Vergleichswert des Vorjahres. Vier Jahre nach dem Marktstart im November 2020 zeigt die PlayStation 5 also weiterhin starke Nachfrage. Die Zahl bezieht sich auf den Absatz an den Handel (Sell-in), den Sony in seinem ergänzenden Finanzmaterial gesondert ausweist.

Spielesegment wächst bei Umsatz und Gewinn

Das Segment Game & Network Services (G&NS), das für das Spielegeschäft verantwortlich ist, kam im Quartal auf einen Umsatz von 1.682.330 Millionen Yen inklusive segmentinterner Transaktionen. Im Vorjahresquartal waren es 1.444.427 Millionen Yen. Der auf externe Kunden entfallende Umsatz stieg von 1.428.886 auf 1.619.876 Millionen Yen, ein Plus von 190.990 Millionen Yen. Das operative Ergebnis des Segments kletterte von 86.139 auf 118.063 Millionen Yen und legte damit um 31.924 Millionen Yen zu.

Auf Konzernebene meldete Sony für das Quartal einen konsolidierten Umsatz inklusive Finanzdienstleistungserlösen von 4.409.574 Millionen Yen und ein konsolidiertes operatives Ergebnis von 469.331 Millionen Yen. Das Spielegeschäft bleibt damit einer der tragenden Pfeiler des Mischkonzerns. Über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres erreichte das G&NS-Segment einen Gesamtumsatz von 3.618.771 Millionen Yen nach 3.170.403 Millionen Yen im Vorjahreszeitraum.

Drei Viertel der Vollpreisspiele gehen digital weg

Neben dem Hardware-Absatz nennt Sony in seinem ergänzenden Material auch die Verkäufe von Vollpreis-Software. Im Quartal setzte der Konzern 95,9 Millionen Spiele ab, rund sieben Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Anteil digital vertriebener Vollpreistitel lag bei 74 Prozent. Der physische Datenträger verliert also weiter an Boden. Software- und Netzwerkumsätze bringen Sony in der Regel höhere Margen ein als der reine Hardware-Verkauf.

Das Rekordquartal bei der Hardware, die gestiegenen Software-Stückzahlen und der hohe Digitalanteil erklären zusammen den Zuwachs beim operativen Ergebnis des G&NS-Segments. Mit rund 75 Millionen verkauften Konsolen wächst die installierte Basis der PS5 weiter, und genau diese Basis ist die Grundlage für laufende Netzwerk- und Softwareumsätze. Die kompletten Segment- und Konzernzahlen stehen im bei der SEC eingereichten Form 6-K.

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