Sony Q2 FY2025: G&NS-Umsatz steigt um 4 Prozent, Bungie-Abschreibung drückt das Betriebsergebnis

Die Sony Group Corporation hat am 11. November 2025 die konsolidierten Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres FY2025 (Quartal zum 30. September 2025) vorgelegt. Im Segment Game & Network Services (G&NS) stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 4 Prozent. Als treibende Faktoren nennt Sony höhere Netzwerkdienst-Erlöse sowie gestiegene Software-Verkäufe. Das Betriebsergebnis des Segments lag dagegen um 13 Prozent unter dem Vorjahreswert, belastet durch eine Abschreibung auf Vermögenswerte der Tochter Bungie im Zusammenhang mit Destiny 2.

Abschreibung auf Bungie belastet das Betriebsergebnis

Den Rückgang des Betriebsergebnisses führt Sony auf eine Wertminderung in Höhe von 31,5 Milliarden Yen zurück, die auf einen Teil der immateriellen und sonstigen Vermögenswerte von Bungie im Zusammenhang mit Destiny 2 entfällt. Als Begründung führt der Konzern das veränderte Wettbewerbsumfeld an. Umsatzniveau und Nutzerbindung hätten nicht die Erwartungen erreicht, die zum Zeitpunkt der Bungie-Übernahme bestanden. Sony erklärte, die Geschäftsprognose vorerst nach unten korrigiert und entsprechend eine Wertberichtigung auf einen Teil der Vermögenswerte vorgenommen zu haben. Bereinigt um die einmaligen Effekte hätte das operative Ergebnis des Segments nach Konzernangaben zugelegt. Die Abschreibung war Teil nicht wiederkehrender Belastungen im Quartal, die sich auf rund 49,8 Milliarden Yen summierten und neben der Wertminderung auch die Korrektur zuvor aktivierter Entwicklungskosten umfassten.

PS5-Basis bei 84,2 Millionen Einheiten

Auf Hardware-Seite meldet Sony für die PlayStation 5 eine kumulierte Auslieferung von 84,2 Millionen Einheiten zum 30. September 2025. Im Berichtsquartal wurden 3,9 Millionen Konsolen ausgeliefert, gegenüber 3,8 Millionen im Vorjahresquartal. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer im PlayStation Network bezifferte der Konzern auf 119 Millionen, ein Plus von drei Millionen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der kombinierte Software-Absatz für PS5 und PS4 lag bei 80,3 Millionen Einheiten und damit 2,6 Millionen über dem Vorjahreswert. Für das laufende Geschäftsjahr peilt Sony eine weitere Ausweitung der Installationsbasis im Weihnachtsgeschäft an, in das auch stark erwartete Großproduktionen hineinwirken. Auf Konzernebene stieg der Umsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen um 5 Prozent auf 3.107,9 Milliarden Yen, das Betriebsergebnis legte um 10 Prozent auf 429 Milliarden Yen zu.

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