Sony meldete am 31. Juli 2018 für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2018 weitere 3,2 Millionen ausgelieferte PlayStation 4. Das entspricht nahezu dem Vorjahreswert von 3,3 Millionen Geräten. Die weltweiten Auslieferungen erreichten damit 82,2 Millionen Konsolen.
Sony erhöhte zugleich die Prognose für die PlayStation-4-Hardware im Geschäftsjahr von 16 auf 17 Millionen Geräte. Für das Game-and-Network-Services-Geschäft stieg die Umsatzprognose von 1,9 auf 2,18 Billionen Yen. Das erwartete Betriebsergebnis wurde von 190 auf 250 Milliarden Yen angehoben.
Software und Netzwerkgeschäft treiben die Bilanz
Im ersten Quartal erzielte Sonys Game-and-Network-Services-Segment 472,1 Milliarden Yen Umsatz. Das waren 36 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis stieg von 17,7 auf 83,5 Milliarden Yen. Sony führte die Entwicklung vor allem auf höhere Softwareverkäufe einschließlich der Einnahmen über das PlayStation Network zurück.
Die Prognose basierte damit nicht allein auf dem Absatz der Konsole. Sony verwies zusätzlich auf die starke Nachfrage nach PlayStation-4-Software, auf Netzwerkeinnahmen, Wechselkurseffekte und höhere Hardwareverkäufe. Bereits beim Weihnachtsgeschäft 2016 hatte der Konzern die Bedeutung des Plattformgeschäfts über die reine Gerätezahl hinaus gezeigt.

