SK Hynix rechnet laut einem Bericht über Aussagen von Vorstandschef Kwak Noh-Jung damit, dass die angespannte Versorgung mit Speicherchips bis 2030 anhält. Ein Treiber ist die Nachfrage nach Hochbandbreitenspeicher für KI-Rechenzentren.
Das Unternehmen investiert mehr als vier Milliarden US-Dollar in eine neue Fertigungsanlage im Purdue Research Park in Indiana. Die Volumenproduktion der Generation HBM4E soll dort im dritten Quartal 2029 beginnen.
US-Förderung und hoher HBM-Marktanteil
Das Projekt erhält 458 Millionen US-Dollar aus dem CHIPS Act und Darlehenszusagen von bis zu 500 Millionen Dollar. Counterpoint Research bezifferte den HBM-Umsatzanteil von SK Hynix im ersten Quartal 2026 auf 58 Prozent.
Die Knappheit betrifft nicht nur Rechenzentren. Für Gaming-Hardware können hohe Preise bei DRAM und Grafikspeicher die Kalkulation neuer Systeme belasten.

