Ein Bericht von Golem-Autor Peter Steinlechner vom 15. Mai 2018 beschreibt Shadow als vollständigen Windows-10-PC im Stream. Hinter dem Dienst steht das französische Startup Blade. Übertragen wird die Rechnerausgabe, nicht nur ein einzelnes Spiel.
Der Bericht nennt eine GeForce GTX 1080, 12 GB RAM, einen Xeon-Prozessor und einen Einstieg ab 30 Euro monatlich. Anwendungen und Daten sollen auch per Tablet oder Smartphone erreichbar sein. Diese Angaben beschreiben das damalige Angebot, nicht heutige Shadow-Tarife.
Grafikkarte lässt sich aus der Ferne deaktivieren
Blade-Mitarbeiter berichteten dem Autor, dass Kunden sogar die Grafikkarte deaktivieren konnten. Danach funktionierte der Cloud-PC nicht mehr richtig; der Support musste das System neu aufsetzen. Die Beobachtung stammt aus dem Gespräch des Magazins, nicht aus einem eigenen Test.
Als Standort nennt der Artikel ein Rechenzentrum bei Paris. Anders als ein lokaler Rechner benötigt der Zugriff auf die gestreamte Umgebung eine Internetverbindung. Schon OnLive hatte Spiele auf entfernten Servern ausgeführt; der Dienst wurde 2015 eingestellt.

