SEGA hat das seit Jahren angekündigte Projekt „Super Game“ eingestellt. Die Entscheidung steht in der Ergebnis- und Investorenpräsentation für das Geschäftsjahr bis März 2026. Als Gründe nennt der Konzern die Überprüfung seiner Games-as-a-Service-Strategie und die schwache Entwicklung neuer Free-to-Play-Titel.
In der Präsentation führt SEGA unter anderem die schwache Performance von Sonic Rumble Party und die Verzögerung einzelner Veröffentlichungen an. Das Unternehmen schreibt, dass durch die Einstellung keine zusätzlichen Kosten entstanden seien. Mehr als 100 Mitarbeitende aus der Free-to-Play-Entwicklung wurden bereits in Teams für Vollpreisspiele versetzt.
Klassische Marken bleiben auf der Roadmap
Die Einstellung des Super Game betrifft laut der Roadmap nicht die angekündigten Projekte zu Crazy Taxi, Golden Axe, Jet Set Radio und Streets of Rage. Auch ein neues Virtua Fighter und Alien: Isolation werden weiterhin als kommende Titel geführt. Für die meisten Spiele nennt SEGA noch keinen Termin.
SEGA hatte das Super Game ursprünglich als langfristige Initiative mit Online- und Service-Schwerpunkt beschrieben. Die neue Präsentation ordnet die Initiative nun nicht mehr als laufendes Projekt ein. Die Entwicklung der übrigen Markenprojekte läuft weiter. Zu den jüngeren Geschäftszahlen des Konzerns gehört auch die SEGA-Sammy-Bilanz für das Geschäftsjahr 2025.
