SEGA: Katalogverkäufe steigen, Digitalgeschäft rutscht ins Minus

SEGA Sammy weist für April bis September 2018 stagnierende Digitalumsätze und leicht gesunkene Einnahmen aus Packaged Games aus. Der am 1. November veröffentlichte Finanzanhang trennt beide Geschäftsbereiche.

Bei Packaged Games sank der Umsatz von 27,1 auf 26,7 Milliarden Yen, während das operative Ergebnis von 3,5 auf 4,4 Milliarden Yen stieg. Digital Games hielt den Umsatz bei 19,3 Milliarden Yen, wechselte aber von 2 Milliarden Gewinn zu 1,4 Milliarden operativem Verlust.

Mehr Absatz mit älteren Spielen

Der Gesamtabsatz von Packaged Games stieg von 8,65 auf 11,18 Millionen Einheiten. Davon entfielen 9,3 Millionen auf Katalogtitel und 1,88 Millionen auf neue Veröffentlichungen. Die Präsentation nennt Total War und Sonic als tragende ältere Reihen.

Die Präsentation vom 2. November nennt verschobene Digitalveröffentlichungen und bereits angefallene Entwicklungs- und Produktionskosten. Zusätzlich verweist SEGA auf sinkende Erlöse bestehender Digitaltitel. Ein unveränderter Umsatz bedeutet damit nicht automatisch ein stabiles Ergebnis.

SEGA hatte bereits 2017 die stärkere Nutzung vorhandener Marken und die Rückkehr großer Spielemarken als Teil seiner Road-to-2020-Strategie angekündigt.

Das breitere Entertainment-Contents-Segment, einschließlich Spielhallen und Animation, weist im Finanzanhang 107,2 Milliarden Yen Umsatz und 6,1 Milliarden Yen operatives Ergebnis aus. Die Zahlen betreffen das damalige Halbjahr, nicht die heutige Geschäftslage.

Die folgende Kursanzeige aktualisiert sich laufend und bildet nicht den Kursstand von November 2018 ab.

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