Der FC Schalke 04 stieg 2016 in den professionellen E-Sport ein. Ein Bericht vom 9. Mai 2016 meldete zunächst, dass der Fußballverein das europäische League-of-Legends-Team Elements übernehmen wolle. Die offizielle Bestätigung folgte laut dem später ergänzten Bericht am 16. Mai.
Elements trat mit fünf Spielern in der europäischen League of Legends Championship Series an. Die Mannschaft war zuvor unter dem Namen Alliance aktiv und hatte den Wettbewerb 2014 gewonnen. Für Schalke war die Übernahme damit der Einstieg in eine bereits etablierte Liga mit festem Team- und Turnierbetrieb.
Der Einstieg folgt auf andere Fußballvereine
Schalke war nicht der erste deutsche Bundesligaverein mit einem Engagement im digitalen Wettbewerb. Der VfL Wolfsburg hatte bereits 2015 zwei Profis für FIFA verpflichtet. Der Schritt von Schalke übertrug dieses Modell auf League of Legends und verband einen klassischen Sportverein mit einer internationalen PC-Liga.
Geschäftsführer Moritz Beckers-Schwarz begründete den Einstieg mit der zunehmenden Professionalität des E-Sports. Die Entwicklung betraf damit nicht nur die Mannschaft, sondern auch die Strukturen rund um Ligen, Vermarktung und die Betreuung der Spieler.
Elements wird Teil der Vereinsstrategie
Mit der Übernahme erhielt Schalke ein bestehendes Team samt Startplatz und Spielbetrieb. Der Verein musste deshalb keine eigene Mannschaft von Grund auf aufbauen. In der damaligen Saison stand zunächst die Teilnahme an der europäischen Liga im Mittelpunkt, während die sportliche Entwicklung von Elements unter dem neuen Eigentümer weiterging.
