Start Hardware Samsung startet 2024er-Odyssey-OLED-Lineup global: 32-Zoll-4K-G80SD mit NQ8-AI-Gen3-Prozessor

Samsung startet 2024er-Odyssey-OLED-Lineup global: 32-Zoll-4K-G80SD mit NQ8-AI-Gen3-Prozessor

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Samsung startet 2024er-Odyssey-OLED-Lineup global: 32-Zoll-4K-G80SD mit NQ8-AI-Gen3-Prozessor
Samsung startet 2024er-Odyssey-OLED-Lineup global: 32-Zoll-4K-G80SD mit NQ8-AI-Gen3-Prozessor - offizielles Motiv - Bild: offizielle Quelle

Samsung Electronics hat das 2024er-Lineup der Odyssey-OLED-Monitore am 4. Juni 2024 weltweit vorgestellt. Den Auftakt machen der 27 Zoll große Odyssey OLED G6 (G60SD) und der 32 Zoll große Odyssey OLED G8 (G80SD), die zum Marktstart global verfügbar werden. Die größeren Modelle Odyssey OLED G8 (G85SD) mit 34 Zoll sowie die 49-Zoll-Varianten Odyssey OLED G9 (G93SD und G95SD) folgen ab August, zunächst in Nordamerika und Großbritannien. Damit setzt der Hersteller seine bereits zur CES gezeigte Odyssey-Roadmap in den Verkauf um.

Im Mittelpunkt steht der G80SD. Laut Samsung handelt es sich um den ersten flachen 32-Zoll-OLED-Gaming-Monitor des Herstellers mit 4K-UHD-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) im Seitenverhältnis 16:9. Das Panel arbeitet mit 240 Hertz Bildwiederholrate und einer Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden (Grau zu Grau). Samsung positioniert das Gerät als Schnittmenge aus hochauflösendem Arbeits- und Mediendisplay sowie reaktionsschnellem Gaming-Monitor.

NQ8 AI Gen3 und KI-Upscaling im Monitor

Der G80SD ist nach Angaben von Samsung der erste OLED-Gaming-Monitor des Unternehmens mit KI-Unterstützung. Verbaut ist der NQ8-AI-Gen3-Prozessor, der auch in den 8K-Fernsehern des Modelljahrs 2024 zum Einsatz kommt. Der Chip übernimmt im Monitor das KI-Upscaling und hebt Inhalte auf eine nahezu 4K-äquivalente Darstellung an. Wirksam wird dies bei Nutzung des Samsung Gaming Hub sowie der nativen Smart-TV-Apps des Monitors.

Für Spieler, die ihre Titel über Cloud-Streaming beziehen, ist dieser Punkt relevant. Der Samsung Gaming Hub bündelt unter anderem Cloud-Dienste direkt auf dem Display, sodass Spiele ohne dedizierte Hardware am Monitor laufen können. Cloud-gestreamte Inhalte werden bauartbedingt komprimiert übertragen und liegen je nach Bandbreite unterhalb der nativen Panel-Auflösung. Hier setzt das KI-Upscaling des NQ8 AI Gen3 an, indem es solche Streams rechnerisch auf eine höhere Bildqualität hochrechnet, bevor sie auf dem 4K-Panel ausgegeben werden. Microsofts Xbox-Cloud-Gaming-Angebot über den Game Pass lässt sich auf entsprechenden Samsung-Plattformen ansteuern, womit das Upscaling auch für diese Nutzung greift. Ähnliche Überlegungen zur Bildaufbereitung großer 4K-Flächen begegnen einem auch bei anderen Wiedergabegeräten für Xbox-Gaming.

OLED Safeguard+ gegen Einbrennen bei Dauerbetrieb

Gegen das bei OLED-Panels bekannte Einbrennrisiko setzt Samsung die hauseigene Technik OLED Safeguard+ ein. Nach Herstellerangaben kommt dabei erstmals eine pulsierende Heatpipe in einem Monitor zum Einsatz. Ergänzt wird sie durch ein Dynamic Cooling System, das ein Kühlmittel verdampft und wieder kondensiert und die Wärme so fünfmal effektiver verteilen soll als die zuvor genutzte Graphitschicht. Hinzu kommt eine Erkennung statischer Bildinhalte, die die Helligkeit betroffener Bereiche automatisch absenkt.

Dieser Aspekt zählt für die Langzeitnutzung. Cloud- und Game-Pass-Oberflächen sowie HUD-Elemente in Spielen blenden über lange Sitzungen hinweg statische Symbole, Leisten und Logos an festen Bildschirmpositionen ein. Genau solche unbeweglichen Elemente gelten als Hauptursache für dauerhafte Bildschäden bei OLED-Technik. Mit der Kombination aus aktiver Kühlung und automatischer Helligkeitsregelung adressiert Samsung das Nutzungsszenario, in dem ein Monitor über Stunden hinweg als Spiel- und Streaming-Zentrale dient. Belastbare Aussagen zur tatsächlichen Lebensdauer im Dauerbetrieb lassen sich daraus allerdings erst nach unabhängigen Langzeittests ableiten.

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