Samsung wechselt bei seinen neuen portablen SSDs P9 und P7 auf USB4. Beide Modelle sollen bis zu 4.000 MB/s beim Lesen und 3.800 MB/s beim Schreiben erreichen. Geplant sind Kapazitäten von 1 bis 8 TB - die größten Varianten kommen allerdings erst später im Jahr.
Die Modelle mit 1 und 2 TB sollen am 31. August in den Handel kommen. Die deutschen Preisempfehlungen unterscheiden sich deutlich:
| Modell | 1 TB | 2 TB |
|---|---|---|
| Samsung P9 | 340,99 Euro | 646,99 Euro |
| Samsung P7 | 287,99 Euro | 548,99 Euro |
P9 kantig, P7 mit abgerundeten Ecken
Die P9 bekommt ein kantiges Gehäuse, während die P7 an die abgerundete T7 erinnert. Samsung gibt für beide USB4 mit 40 Gbit/s, AES-256-Hardwareverschlüsselung und fünf Jahre eingeschränkte Garantie an. Die Höchstgeschwindigkeiten sind Herstellerwerte und setzen einen passenden Anschluss voraus.

An der Xbox ersetzt USB4 keine Erweiterungskarte
Für große PC-Spielebibliotheken und Aufnahmen bieten die hohen Kapazitäten zusätzlichen Platz. An Xbox Series X und S gelten jedoch die bekannten Grenzen externer USB-Laufwerke: Spiele, die den schnellen internen Speicher der Konsolen voraussetzen, müssen zum Spielen auf die interne SSD oder eine passende Speichererweiterungskarte verschoben werden. USB-Speicher kann solche Installationen zwischenlagern; kompatible Spiele älterer Xbox-Generationen lassen sich auch direkt davon starten. Die USB4-Spitzenwerte der neuen Samsung-SSDs sind kein Leistungsversprechen für die Konsolen.

