Resonance: A Plague Tale Legacy: Olivier Derivière über den Soundtrack

Olivier Derivière komponiert erneut die Musik für Resonance: A Plague Tale Legacy. Im offiziellen vierten Devblog beschreibt der Komponist, wie er für das neue Abenteuer eine eigene musikalische Identität zwischen griechischer Mythologie, persönlichen Momenten und dynamischen Spielsituationen entwickelt hat.

Derivière arbeitete eng mit Creative Director David Dedeine und Audio Director Aurélien Piters zusammen. Für die Musik kamen unter anderem der Yaylı-Tambur- und Rebab-Spieler Evgenios Voulgaris sowie die zyprische Sängerin Vasiliki Anastasiou und ihr Chor Amalgamation zum Einsatz. Der Komponist nahm Teile der Musik in Paris und Zypern auf.

Ein eigener Klang für Sophia

Derivière wollte die musikalische DNA der Reihe bewahren und zugleich neue Instrumente und Klangfarben einsetzen. Das Cello bleibt mit der Serie verbunden, wird in Resonance aber durch Instrumente mit stärkerem griechischem und osmanischem Einfluss ergänzt. Die Musik begleitet Sophia als Kriegerin, die nach Antworten sucht und mit ihrer eigenen Verletzlichkeit umgehen muss.

Choraufnahmen in Zypern

Die Zusammenarbeit mit Amalgamation begann mit einem mehr als einjährigen Schreibprozess. Derivière verfasste die Texte zunächst auf Französisch, bevor sie ins zyprische Griechisch übertragen und für die Aufnahmen angepasst wurden. Der Chor sang an zwei Tagen jeweils rund neun Stunden. Im Spiel sollen die Stimmen an mehreren Stellen die Geschichte und die Herkunft von Sophia tragen.

Resonance: A Plague Tale Legacy erscheint laut offizieller Ankündigung von Focus Entertainment am 27. August 2026 für Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC. Der Titel soll zum Start im Xbox Game Pass enthalten sein. Zu den früheren Arbeiten Derivières gehört auch die Musik für A Plague Tale: Requiem.

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