Red Hat und Microsoft haben am 8. Mai 2018 auf dem Red Hat Summit in San Francisco einen gemeinsam verwalteten OpenShift-Dienst auf Microsoft Azure angekündigt. Die Unternehmen wollten damit eine Kubernetes-Plattform für containerbasierte Anwendungen in der öffentlichen Cloud und in lokalen Rechenzentren anbieten.
OpenShift sollte Anwendungen zwischen einer eigenen Infrastruktur und Azure bewegen können, ohne für beide Umgebungen unterschiedliche Containerplattformen einzusetzen. Red Hat und Microsoft kündigten gemeinsame Entwicklung, Betrieb und Support an. Die Vereinbarung bezog außerdem Windows-Container neben Containern auf Red Hat Enterprise Linux ein.
Einheitliche Containerplattform für hybride Umgebungen
Zum angekündigten Dienst gehörten hybride Netzwerkverbindungen und die Anbindung von Azure-Diensten wie Cosmos DB, Azure Machine Learning und SQL Database. Die Unternehmen richteten das Angebot an Teams, die cloud-native Anwendungen entwickeln, bereitstellen und über mehrere Umgebungen verwalten.
Die Pressemitteilung stellte auch Azure Stack und die lokale OpenShift Container Platform in den Zusammenhang. Anwendungen sollten dadurch zwischen eigener Infrastruktur, Azure Stack und der öffentlichen Azure-Cloud verschoben werden können. Für technische Teams war vor allem die gemeinsame Verwaltung der Containerplattform relevant, weil Betriebssystem, Infrastruktur und Orchestrierung aus einer Hand unterstützt werden sollten.

